China, faszinierendes Reiseland und Wirtschaftsgigant. Alles zu China und zur Reise nach China

Der Wandel vom Klima in China


strommasten-chinaEs ist auf der ganzen Welt zu spüren: Die Erde erwärmt sich, der Meeresspiegel steigt, die Polkappen schmelzen. Das sind die erschreckenden Meldungen, die uns seit Jahren bzw. Jahrzehnten zum Thema Klimawandel erreichen.

Nun haben aktuelle Untersuchungen ergeben, dass man den Wandel vom Klima in China an bestimmten Erkenntnissen besonders deutlich sehen kann.

Forscher haben auf der ganzen Erde Hitzerekorde und Klimaauswirkungen ausgewertet und sind dabei auf interessante Ergebnisse gestoßen.

Das Institute of Physics in London hat gerade ihre „Environmental Research Letters“ veröffentlicht, in denen davon die Rede ist, dass die Erderwärmung sich zur Zeit besonders deutlich in den Gipfelregionen im Südwesten Chinas zeigt. Die schockierende Nachricht: In den Jahren von 1970 bis 2001 haben die 999 Gletscher des Pengqu-Beckens im Himalaya-Gebirge 131 Quadratkilometer Fläche verloren.

Auf diese Erkenntnisse bezogen sprach auch die chinesische Akademie der Wissenschaften in Peking von einem dramatischen Rückgang der Gletscher und von beträchtlichen Temperatursteigungen.

Noch deutlicher wird die Entwicklung an einem Einzelbeispiel: Der Yalkong-Gletscher im Gebirge Gangrigabu hat in den 21 Jahren zwischen 1980 und 2001 einen Rückgang von 1.500 Metern verzeichnen müssen.

Dieses und andere Phänomene haben natürlich auch etwas anderes zur Folge: Dadurch, dass die Schneekuppen der Gletscher schmelzen, muss sich das Wasser irgendwo sammeln. Nicht ohne Grund hat man also in den letzten Jahren einen Anstieg des Seespiegels von Gletscherseen festgestellt und darüber hinaus sogar ganz neue Gletscherseen entdeckt.

Die Veränderungen der Erdoberfläche sind übrigens nur ein Teil der Auswirkungen. Viel bedrohlicher ist die Aussicht, dass es durch diese Massenverschiebung in China zu Erdrutschen und Überschwemmungen kommen kann. Dies hätte verheerende Folgen für die in den betroffenen Regionen und letztlich auch für den wichtigen Wirtschaftszweig Tourismus.

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