Sport in China: Tennis auf dem Vormarsch
Es ist immer wieder bei den großen Sportturnieren dieser Welt zu sehen: Die Chinesen sind in vielen Disziplinen meist sehr weit vorne mit dabei. Das zeigt den Stellenwert, den der Sport in China hat. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking konnte das Reich der Mitte zeigen, dass es obendrein in der Lage ist, ein hochkarätiges Sportevent mit weltweiter Beachtung durchzuführen. Zur Zeit wollen dies die Organisatoren der laufenden China Open auch im Bereich Tennis unter Beweis stellen.
Bis zum 09. Oktober fand das Tennisturnier mit Starbesetzung in Chinas Hauptstadt Peking statt. Es ist Teil der ATP World Tour des Jahres 2011. Extra dafür wurde in der Stadt ein neues Tennisstadion gebaut, in dem bis zu 15.000 Zuschauer Platz haben und das zu den modernsten und am besten entwickelten Tenniscourts der Welt gehört.
Aus deutscher Sicht hat es bei den China Open bisher sowohl gute als auch schlechte Nachrichten gegeben. Florian Mayer konnte sich in seinem Auftaktspiel gegen Albert Ramos aus Spanien durchsetzen. Philipp Kohlschreiber aus Augsburg schaffte die Qualifikation und wird nun in seinem ersten Spiel ebenfalls gegen einen Spanier antreten: Tommy Robredo heißt sein Gegner.
Für Sabine Lisicki gab es dagegen schon einen persönlichen Niederschlag. Nicht aus sportlichen, sondern aus medizinischen Gründen ist die 22-jährige Berlinerin nicht mehr dabei. Sie hat das China Essen auf dem Turnier offenbar nicht vertragen und musste sich nach dem Mittagessen so stark übergeben, dass sie ins Krankenhaus kam und letztlich das Turnier abbrechen musste.
