Streit wegen fehlender Lizenzen für Apple-Produkte
Über die Volksrepublik verteilt, bieten einzelne Läden eine Rehe an Waren aus dem Sortiment des kalifornischen Technikunternehmens an – doch eine Lizenz für den Verkauf der iPhones, iPads oder iBooks liegt den Gewerbetreibenden nicht vor. Dies hat jetzt die Verwaltung in Kunming auf dem Plan gerufen: In der südchinesischen Stadt wurden bereits zwei der fünf Läden geschlossen, die das Apple iPod und Co im Angebot hatten.
Als Grund wurde allerdings offiziell jeweils eine fehlende Betriebserlaubnis seitens der lokalen Regierung angegeben – nicht etwas das Fehlen der Erteilung zur Verkaufserlaubnis von Apple. Außer Frage steht, dass die in den entsprechenden Geschäften angebotenen Artikel von Apple allesamt auch wirklich von dem kalifornischen Technikkonzern hergestellt wurden und keine Fälschungen sind. Einzig den Einfuhrzoll wollen die Händler umgehen.
Denn dies ist ein viel größeres weltweites Problem als die Tatsache, dass eine Handvoll Läden in der Volksrepublik ohne Lizenz Apple-Produkte feilbietet. Denn die gekonnte Nachahmung beliebter und teurer Produkte tragen zu einer hohen finanziellen Einbuße der Wirtschaft bei, und auch Arbeitsplätze sollen dadurch vernichtet werden. Streit um solcherart Markenpiraterie schwillt vor allem zwischen den USA und China.
Wer sichergehen möchte, ein original Apple iPod zu erhalten und dies auch noch bei Vorliegen einer gültigen Lizenz seitens des kalifornischen Unternehmens, der kann bei einem Preisvergleich im Internet das gewünschte Modell bestellen. Und preiswerter, als dafür nach China zu fliegen, ist es auch noch.
