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Chinesische Mauer: Bisher unbekannter Teil entdeckt


rb-china-2-mauer-klMan weiß ja gar nicht, was man zuerst machen soll: Zur Großen Mauer nach China reisen, um dieses bombastische Bauwerk einmal hautnah zu erleben – oder eine Reise zum Mond unternehmen, um zu sehen, ob man die Mauer denn nun mit bloßem Auge aus dem Weltall sehen kann oder nicht…

Kein Wunder, dass die Chinesische Mauer zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, schließlich zählt sie vom Anfang bis zum Ende ganze 8.852 Kilometer – und gerade ist ein weiterer, bisher unbekannter Teil entdeckt worden. Dabei ist eins klar: Die gesamte Strecke zu erkunden, kostet mehr als nur den einen oder anderen Jahresurlaub. Doch es geht auch ganz bequem während eines entspannten Tagesausflugs. Der bekannteste und meistbesuchte Mauerabschnitt liegt rund 70 Kilometer nordwestlich von Peking und ist somit gut zu erreichen.

Die Errichtung der Mauer erstreckte sich über mehrere Jahrhunderte. Bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. gab es die ersten Befestigungen, die unter anderem dazu dienten, das Kaiserreich Chinas gegen Angreifer, Reiter und Nomaden zu schützen. Teilweise existieren diese frühen Abschnitte noch heute, wenn auch in schlechtem Zustand. Nur in den Touristenregionen ist die Chinesische Mauer erhalten bzw. erneuert worden. Das heutige Bild, das wir von ihr im Kopf haben, stammt größtenteils aus der Zeit der Ming-Dynastie vom 14. bis 17. Jahrhundert.

Es wurde übrigens niemals bestätigt, dass man die Mauer tatsächlich aus dem Weltall sehen kann, weshalb in jüngster Zeit sogar chinesische Schulbücher, die dies noch immer behaupteten, umgeschrieben werden mussten. Eins steht aber eh fest: Viel schöner und pompöser ist sie, wenn man sie live sieht, ihre Steine betritt und ihre Geschichte berührt.

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