Xinjiang Die Schönheit des chinesischen Westens
Xinjiang ist eine der faszinierendsten Regionen in der Volksrepublik China. Das autonome Gebiet vereint im chinesischen Nordwesten verschiedene Ethnien, deren größte das Volk der Uiguren ist. Diese prägten die Region durch die Mischung ihres islamischen Glaubens und ihrer mongoliden Herkunft mit einer interessanten Kultur und einzigartigen Sitten und Bräuchen. Doch auch andere Völker wie Kasachen, Mongolen oder Tataren leisten einen Beitrag in das faszinierende ethnische Gemisch des Landes. Mit einer Fläche von über 1,6 Mio. km² nimmt Xinjiang ein Sechstel des chinesischen Staates ein, was neben der kulturellen Fülle auch eine sehr vielseitige Natur und einzigartige Landschaften mit sich bringt. Um die Regionen und Städte von Xinjiang ohne größere Hürden zu entdecken empfiehlt es sich einen ortskundigen Reiseführer mitzunehmen, der bestens mit der Kultur und den örtlichen Gegebenheiten auskennt. Somit kann man unbeschwert die Sehenswürdigkeiten von Xinjiang entdecken.
Die Naturschönheiten in Xinjiang sind ebenso wechselhaft wie imposant. Die Hochgebirge Altai und Tian Shan erheben sich mit majestätischen Bergketten und schneebedeckten Gipfeln im Norden, die in jedem China Reiseführer als lohnendes Reiseziel angepriesen werden. Nahe dem Altai bettet sich der malerische Kanassee in eine zuweilen grüne, zuweilen felsige Berglandschaft ein. Im Süden und Osten Xinjiangs erstrecken sich die Hochebenen des Kunlun und des Altun. Ein Großteil des südlichen und südwestlichen Gebietes ist außerdem durch das Tarim-Becken geprägt, in dem sich majestätisch und ehrfurchtgebietend die Taklamakan-Wüste ausbreitet. Im Osten bei der Hauptstadt von Xinjiang, Ürümqi, kann man vom grünen Gipfel eines Berges aus seinen Blick kilometerweit über die wild-romantische Graslandschaft des Nanshan schweifen lassen. Auch der nahe gelegene wunderschöne Himmelssee ist eine beliebte Naturattraktion.
Die Geschichte Xinjiangs reicht von der Besiedelung im 1. Jahrtausend vor Christus über die chinesische Han-Dynastie und mongolische und türkische Eroberungen, über die chinesische Tang-Dynastie, die Niederlassung der Uiguren und eine Reichsgründung durch die Mongolen im Mittelalter bis zur endgültigen Angliederung des Gebietes an China in der Neuzeit. Diese ereignisreiche Entwicklung hinterließ historische und traditionelle Spuren nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in den faszinierenden Städten von Xinjiang. So befindet sich in Kaxgar im Westen des Landes eine geschichtsträchtige Altstadt, die vor allem durch islamische Einflüsse geprägt ist. Die Heytgah-Moschee als größte Moschee Chinas ist ein besonderes kulturelles Monument, ebenso wie das wunderschöne Apak-Hodscha-Mausoleum. Weiterhin sind Ürümqi und Yining bedeutende Städte des autonomen Gebietes Xinjiang.
